Pasta Lift Off: Wer baut den stärksten Kran aus Nudeln?

Beim Schülerwettbewerb des Bauingenieurwesens der Universität Siegen gingen 14 Teams mit selbstkonstruierten Makkaroni-Kränen an den Start. Am Ende gibt es einen überraschenden Sieger.

Stille im Hörsaal. Gebannt richten sich die Blicke von Schüler*innen, Lehrkräften und Ingenieuren auf den Flaschenzug, der an der Schlaufe eines selbstgebauten Krans aus Makkaroni-Nudeln zieht. Der Druck wächst: Immer stärker wird die Zugkraft. Neun Kilo, elf Kilo … Es knackt – nur noch wenige Sekunden, dann zerbricht die erste Nudel und der Kran gibt nach. Reicht die Gewichtskraft für den Sieg?

Diese Frage stellten sich rund 70 Schüler*innen beim Wettbewerb „Pasta Lift Off“ des Departments Bauingenieurwesen der Universität Siegen. 14 Teams von neun weiterführenden Schulen traten mit selbst konstruierten Kränen aus Makkaroni und Flüssigkleber an. Die Aufgabe: „Baut einen Kran aus Nudeln, der im Verhältnis zur Eigenlast einer größtmöglichen Belastung standhält.“

Als Material erhielt jede Gruppe zwei Päckchen Nudeln, vier Befestigungsschrauben und eine Trägerplatte. Bereits im Dezember startete die Bauphase – jetzt, etwa zwei Monate später, präsentierten die Gruppen ihre Kräne der Jury am Paul-Bonatz-Campus.

„Wir sind von dem, was Sie geleistet haben, sehr beeindruckt. Das sind genau die Fähigkeiten, die man im Beruf braucht – Spaß am analytischen Denken und ein Grundverständnis für mathematisch-naturwissenschaftliche Zusammenhänge“, lobte Prof. Dr. Daniel Pak, stellvertretender Department-Sprecher des Bauingenieurwesens, alle Gruppen. „Wer am Kranbau Spaß hatte, ist der geborene Ingenieur“, bestätigt Prof. Dr. Christian Schulze vom Lehrstuhl für Bau und Erhalt von Verkehrswegen. Gemeinsam mit Jörg Wieland vom Lehrstuhl für Hydromechanik bewerteten sie die Teams. Die Beurteilung setzt sich zusammen aus der Tragfähigkeit des Krans, der Dokumentation sowie aus der Kreativität und Qualität der Arbeiten.

Getestet wurden die Konstruktionen in einer hydraulischen Prüfeinrichtung. Per Live-Messung konnten die Gruppen verfolgen, welche Kraft ihre Nudel-Kräne aushalten. „Die Schüler spannen die Kräne selbst ein und drücken zum Start auf den Buzzer. Mit der Zerstörung haben wir kaum etwas zu tun“, betonte Jörg Wieland. Dann wurde es spannend: Viele Konstruktionen lieferten sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen.

Die Sieger-Teams
Auf Platz drei und zwei schafften es beide Gruppen der Rudolf-Steiner-Schule in Siegen. Gruppe 1.1 erreicht den dritten Platz und stellt mit einer Traglast von 31,64 Kilo den Tagesrekord auf. Mit einer Traglast von 13,16 Kilogramm und einem Gewicht von 136 Gramm ist Gruppe 1.2 auf Platz 2.

Am Ende gibt es einen klaren Sieger: Mit einem Eigengewicht von nur 87 Gramm und einer Traglast von 8,98 Kilogramm setzt sich das Berufskolleg Technik Siegen mit seinem Kran in Leichtbauweise durch. „Wir sind stolz, auf dem ersten Platz gelandet zu sein. Wir sind mit der Einstellung hergekommen: ´Entweder gewinnen oder gar nichts´, deshalb sind wir ziemlich froh, es geschafft zu haben“, freuen sich Nils Urban und seine Gruppe.

Die ersten drei Plätze erhielten einen Geldpreis in Höhe von 150, 100 und 50 Euro für die Klassenkasse. Alle Teilnehmenden bekamen eine Urkunde und eine Trinkflasche der Uni Siegen. Gestiftet wurden die Preise vom Förderverein für Architektur und Bauingenieurwesen.

Folgende Schulen haben teilgenommen:
Rudolf-Steiner-Schule Siegen (zwei Gruppen), St. Ursula Gymnasium Attendorn, Carl-Reuther-Berufskolleg Hennef (zwei Gruppen), Gymnasium der Stadt Lennestadt (zwei Gruppen), Städtisches Albert-Schweitzer-Gymnasium Plettenberg (zwei Gruppen), Berufskolleg Technik Siegen, Gesamtschule Eiserfeld, Gymnasium Maria Königin in Lennestadt (zwei Gruppen), Städtisches Gymnasium Kreuztal

Kontakt:
Martina Hübscher
Department Bauingenieurwesen
E-Mail: department@bauwesen.uni-siegen.de
Tel.: 0271/740-2110

Auf den ersten Platz schaffte es ein Kran in Leichtbauweise – knapp 87 Gramm wog die Konstruktion bei einer Traglast von fast neun Kilogramm. Die Konstrukteure (v.l.): Leonhard Möllney, Julian Watkowski, Nils Urban, Eric Boike und Johann Elias Schreiter vom Berufskolleg Technik Siegen.

Aktualisiert um 8:21 am 13. März 2025 von Thomas Reppel

MINT on tour 2025 gestartet

Das langjährige Angebot der Naturwissenschaftlich-Technischen Fakultät für Schüler*innen, „MINT on tour“, startete am 10. Februar in seine 12. reguläre Ausgabe. Seit 2012 besuchen Studierende aus den MINT-Fächern sowie aus dem Bereich Lehramt siebte und achte Klassen an Schulen mit gymnasialer Oberstufe. Fast alle Gymnasien und Gesamtschulen aus der Region Siegen-Wittgenstein sowie den angrenzenden Landkreisen und Bundesländern beteiligen sich an dem Programm. In diesem Jahr werden fast 4.000 Schülerinnen an 41 Schulen erreicht.

Die Besonderheit des Programms liegt in seinem hohen Praxisanteil, kombiniert mit einer intensiven, qualifizierten Betreuung. An zwei Tagen experimentieren die Kinder rund um das Oberthema „Energie“ und bauen beispielsweise einen kleinen Elektromotor oder eine Galvanische Zelle. Die vielfältigen Experimente aus allen MINT-Fächern – wie Chemie, Physik sowie den Technikwissenschaften Elektrotechnik und Maschinenbau – werden von den Schüler*innen eigenständig durchgeführt. Die erzielten Ergebnisse können anschließend mit nach Hause genommen werden. Ziel des Programms ist es, ein nachhaltiges Interesse an MINT zu wecken.

Der Erfolg zeigt sich auch in den angewandten Methoden des Wissenstransfers: Durch das eigene Erleben von Wissenschaft und Technik wird das Interesse an MINT deutlich stärker gefördert als durch klassische, rein vermittelnde Lehrmethoden. Neben den Schüler*innen profitieren auch die betreuenden Studierenden: Sie sammeln wertvolle Erfahrungen und lernen alternative Gestaltungsformen des Unterrichts kennen. Besonders bemerkenswert: Der Anteil weiblicher Studierender im Projekt beträgt über 60%. MINT on tour 2025 läuft noch bis zum 4. April.

Kontakt:
Dr. Thomas Repel
Tel.: 0271 740-4467
E-Mail: thomas.reppel@uni-siegen.de

Aktualisiert um 8:23 am 20. Februar 2025 von Thomas Reppel

Erfolgreiche Mathematiktalente im Kreis Siegen-Wittgenstein geehrt

Am 18. Januar 2025 wurden im Gymnasium am Löhrtor 60 talentierte Schülerinnen und Schüler aus dem Kreisgebiet für ihre herausragenden Leistungen in der 30. Kreisrunde der Mathematik-Olympiade ausgezeichnet. Die Veranstaltung ehrte die jungen Mathematiktalente, die in ihrer Altersklasse einen der ersten drei Plätze belegen konnten.

Die Veranstaltung wurde von Herrn Dr. Reiner Berg, dem Schulleiter des Gymnasiums am Löhrtor, mit einer Begrüßung eröffnet. Anschließend folgten inspirierende Grußworte von Frau Angela Jung, der stellvertretenden Bürgermeisterin der Stadt Siegen, Herrn Marcus Hohenstein, dem Vorsitzenden des Vereins Mathematik-Olympiade-Siegerland e.V. und Herrn Dipl.-Ing. Frank Kasperkowiak, dem Vorsitzenden des VDI – Siegener Bezirksverein. Sie betonten die Bedeutung mathematischer Förderung und das Engagement aller Beteiligten.

Ein weiterer Programmpunkt war der Festvortrag von Professor Dr. Andreas Kolb. Unter dem Titel „Science Fake – Fake Science – Alternative Facts – Was ist Wissenschaft überhaupt?“ erklärte er anschaulich, was Wissenschaft ausmacht und wie wissenschaftliche Erkenntnisse in öffentlichen Diskussionen teilweise missbraucht werden. Seine Ausführungen boten nicht nur den Schülerinnen und Schülern, sondern auch den anwesenden Gästen wertvolle Einblicke in den Umgang mit Informationen in Zeiten von Social Media.

Musikalisch wurde die Ehrung durch den Chor des Gymnasiums am Löhrtor unter der Leitung von Valeria Solbach sowie durch Professor Dr. Wolfgang Kilian am Keyboard bereichert. Darüber hinaus faszinierte Jan Henrik Pankratz mit seiner Interpretation von Frederic Chopins Etude Nr. 14, op. 25 Nr. 2 am Klavier.

Abschließend wurde angekündigt, dass acht der Preisträgerinnen und Preisträger, die von der 5. bis zur 12. Klasse reichen, den Kreis Siegen-Wittgenstein beim Landeswettbewerb der Mathematik-Olympiade im Februar in Goch vertreten werden.

Die Mathematik-Olympiade bietet Schülerinnen und Schülern eine Plattform, ihre mathematischen Fähigkeiten auf hohem Niveau unter Beweis zu stellen. Die Kreisrunde in Siegen-Wittgenstein stellt dabei einen wichtigen Meilenstein dar, um junge Talente zu fördern und zu motivieren.

Die Veranstalter und alle Anwesenden wünschen den acht Schülerinnen und Schülern, die den Kreis Siegen-Wittgenstein in der Landesrunde vertreten, viel Erfolg und Freude.

Aktualisiert um 10:38 am 20. Januar 2025 von Thomas Reppel

Weihnachtliche Chemie im Audimax

Es knallt, brennt und leuchtet: Das Department Chemie-Biologie der Universität Siegen verwandelte den Audimax-Hörsaal in ein Weihnachtslabor. Mit vielen Experimenten stimmte es das Publikum auf die Adventszeit ein.

Eine besinnliche Weihnachtszeit inmitten von Kerzenschein und Farbenpracht – das hat das Department Chemie-Biologie der Universität Siegen in seiner Weihnachtsvorlesung wörtlich genommen und den vollbesetzten Audimax-Hörsaal in ein wunderbares Weihnachtslabor verwandelt. Mit Schießbaumwolle zündeten die Experimentatoren den Adventskranz an – der buchstäbliche Startschuss für eine Reihe von Experimenten, die das Publikum aus sicherer Entfernung gebannt verfolgte. Besonders mutige Kinder durften sogar bei kleineren Experimenten assistieren.

Moderiert wurde die Vorlesung von Prof. Dr. Anna McConnell, Prof. Dr. Michael Schmittel und Prof. Dr. Heiko Ihmels aus der Fachgruppe Organische Chemie. Zu jedem Experiment lieferten sie die wissenschaftlichen Hintergründe und erklärten, welche Reaktionen stattfinden. Der Mann am Bunsenbrenner, Rochus Breuer, führte alle Feuer-Experimente durch. Bei der Knallgasreaktion entzündete er mit Wasserstoff gefüllte Luftballons, die nach dem Platzen mit Sauerstoff reagierten und eindrucksvoll in der Luft explodierten. Er demonstrierte, wie sich ein Feuer nur mithilfe eines Metallsiebs löschen lässt und wie man mit Wasser und Natriumperoxid sogar Holzwolle in Brand setzen kann. Zum ersten Mal zeigte Rochus Breuer in der Weihnachtsvorlesung, dass man mit einer Zigarre schweißen kann. Dabei wird mit einer Zigarre ein Loch durch eine Metallplatte gebrannt. „Das ist ein schwierig durchzuführender Versuch, den Herr Breuer bravourös gemeistert hat“, lobt Prof. Dr. Heiko Ihmels.

Nicht nur Licht, sondern auch bunte Farben dürfen an Weihnachten nicht fehlen: Sandra Uebach experimentierte mit Chemie aus dem Supermarkt. Durch Lichtanregung brachte sie die Farbstoffe in Flüssigkeiten zum Leuchten. Pfefferminztee erstrahlte durch das Chlorophyll rot, aufgelöstes Curry schimmerte grün durch das enthaltene Curcumin und Tonic Water leuchtete blau durch das Chinin.

Wie man Weihnachtsbaumkugeln färbt, zeigte Robin Schulte in einem Silberspiegel-Experiment: Durch die Reduktion von Silberionen zu metallischem Silber mittels Glukose verwandelte sich das durchsichtige runde Kolbenglas in eine verspiegelte, silbern glänzende Oberfläche.

Die „Elefantenzahnpasta“ bildete das große Finale der Weihnachtsvorlesung: Durch die Reaktion von Kaliumiodid und Wasserstoffperoxid bildete sich eine große Schaumsäule, die explosionsartig in die Höhe schoss und über den Glasrand hinausschwappte.

Mit gut einem Dutzend Experimenten sorgten die Organisatoren und ihre Helfer*innen aus der Organischen Chemie I und II für jede Menge Überraschungen, Begeisterung und Spaß im Publikum. Mit dieser spektakulären Einstimmung kann Weihnachten kommen – da sind sich alle Beteiligten einig.

Bunte Knicklichter tauchen den vollbesetzten Audimax während der Weihnachtsvolesung in ein großes Farbenmeer. 

Aktualisiert um 12:53 am 17. Dezember 2024 von Thomas Reppel

Erfolgreicher Schreibworkshop im Rahmen des MINToringSi-Programms

Pawel Malicki ist einer der MINToren des diesjährigen MINToringSi-Schreibworkshops. Er gab seiner Gruppe hilfreiche Tipps für die Projektarbeit.

Welche Bestandteile umfasst der wissenschaftliche Arbeitsprozess? Wie viel Zeit sollte für die einzelnen Schritte eingeplant werden? Wie verfasst man ein überzeugendes Exposé, und wie werden Quellen korrekt recherchiert und zitiert? Auf diese und viele weitere Fragen erhielten zwölf Schülerinnen und Schüler des Coaching-Programms „MINToringSi – Studierende begleiten Schülerinnen und Schüler auf ihrem Weg in ein MINT-Studium“ Mitte November wertvolle Antworten in einem praxisorientierten Schreibworkshop.

Der Workshop wurde von den MINToren Désirée Schütz, Alexander Becher, Tobias Girresser, Pawel Malicki und Jonas Nöh organisiert und ist mittlerweile ein fester Bestandteil des MINToringSi-Programms. „Die Schülerinnen und Schüler erhalten von unseren MINToren wichtige Hinweise zur schriftlichen Dokumentation ihrer Forschungsergebnisse, die im Rahmen des Forschungsprojekts des zweiten Förderjahres angefertigt werden“, erläutert Julia Förster, Programmbetreuerin der Arbeitgeberverbände Siegen-Wittgenstein.

Der erste Teil des Workshops fand an der Universität Siegen im Plenum statt. Im Seminarraum am Hölderlin-Campus begrüßten das MINTorenteam und die Programmbetreuer Dr. Thomas Reppel und Julia Förster die Teilnehmenden. MINTorin Désirée Schütz gab eine fundierte Einführung in das wissenschaftliche Schreiben. Dabei behandelte sie nicht nur den strukturellen Aufbau einer wissenschaftlichen Arbeit, sondern auch den notwendigen wissenschaftlichen Schreibstil sowie die Vorgehensweise bei der Literaturrecherche.

Im zweiten Teil des Workshops arbeiteten die Schülerinnen und Schüler in drei Kleingruppen weiter an ihren Projekten. Sie vertieften ihre Recherche und bearbeiteten einzelne Textpassagen ihrer Zwischenberichte.

Am Ende des Tages ziehen die Programmbetreuer Dr. Thomas Reppel und Julia Förster ein rundum positives Fazit: „Der Schreibworkshop hat den Schülerinnen und Schülern wertvolle Werkzeuge für die Erstellung ihres Zwischenberichts an die Hand gegeben, der Ende November abgegeben werden musste.“

Text und Foto: Julia Förster

Aktualisiert um 11:34 am 11. Dezember 2024 von Thomas Reppel

MINT on tour 2025

MINT on tour – Das Heartbeat-Projekt geht in die 11. Runde.

Von Februar bis April 2025 besuchen wir in acht Wochen 42 Schulen an 40 Standorten und werden mit über 4.100 Schüler:innen experimentieren. Damit ist die 11. vollwertige Auflage von MINT on tour die größte Tour aller Zeiten. Außer in den Corona-Jahren 2020-2022 hat MINT on tour jedes Jahr seit 2012 stattgefunden. Im Jahr 2021 gab es eine „Hilfe-zur-Selbsthilfe“-Ausgabe ohne studentische Beteiligung in den Schulen. Seit 2023 findet die Tour wieder regulär statt.

Unser Ziel: junge Menschen für die MINT-Fächer begeistern. Heute haben die Schulen den Tag oder die Tage erfahren, an denen wir mit der gesamten 7. oder 8. Jahrgangsstufe MINT erleben werden – in bis zu acht parallel stattfindenden Gruppen. Die Einteilung der Schulen ist immer eine besondere Herausforderung mit vielen Nebenbedingungen. Zum Beispiel haben viele Schulen am Rosenmontag und oft auch am Dienstag schulfrei. Zum Glück gibt es unsere „Stammkunden“ vom Gymnasium Stift Keppel und von den Schulen am Schloß Wittgenstein die genau an diesen beiden Tagen unseren Besuch bevorzugen. Und der Wunsch wird auch im Jahr 2025 erfüllt.

Google Maps Karte mit allen teilnehmenden Schulen

Neben fast allen Gymnasien und Gesamtschulen im Kreis Siegen-Wittgenstein und Olpe nehmen auch sehr viele Schulen aus der näheren Umgebung teil. Auch hier gibt es Ausnahmen: Die längste Anreise haben unsere Tutor:innen im Jahr 2025 zum Erzbischöflichen Sankt-Joseph-Gymnasium in Rheinbach. Viele Schulen liegen nah an der Autobahn A4 und sind gut erreichbar.

Neu dabei sind dieses Jahr die folgenden Schulen: Die Adolf-Reichwein Gesamtschule in Lüdenscheid und das St.-Ursula-Gymnasium in Attendorn. Auch freuen wir uns über die Rückkehr von zwei Schulen: Wieder dabei ist die Waldorfschule in Siegen und das Gymnasium Kreuztal.

Momentan werden die Materialien bestellt, sortiert und für die Tour vorbereitet. Ein besonderer Dank geht an die Werkstätten der Universität Siegen, die uns tatkräftig beim Sägen und Schneiden unterstützen! Außerdem sind wir immer noch auf der Suche nach Studierenden, die bei MINT on tour als Tutor:in mitarbeiten möchten. Hast auch Du Interesse? Dann melde Dich einfach bei Thomas Reppel:

Kontakt:
Dr.-Ing. Thomas Reppel
Raum: H-F  002/1 
Telefon: 0271 / 740 – 4467
thomas.reppel@uni-siegen.de

Aktualisiert um 9:23 am 5. Dezember 2024 von Thomas Reppel

Schüler:innenwettbewerb 2025 – Pasta Lift Off

Baut den tragfähigsten Kran aus Nudeln

Wie jedes Jahr veranstaltet das Department Bauingenieurwesen auch im Jahr 2024 einen Wettbewerb für Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 10 – 13. Hier alle Infos:

Der Wettbewerb
bietet die Möglichkeit Verständnis für technische Prozesse zu entwickeln uns gleichzeitig die Klassenkasse aufzufüllen.

Die Aufgabe
Baut einen Kran aus Nudeln, der im Verhältnis zur Eigenlast einer größtmöglichen Belastung standhält. Dokumentiert die Planungs- und Arbeitsphasen während des Entstehens eures Krans. Für alle Schulen gilt die gleiche Aufgabe.

Bewertung
Es werden Punkte vergeben für die Tragfähigkeit des Krans, die Dokumentation, die kreative Idee und die
Qualität der Ausführung.

Teilnehmer
SchülerInnen der Jahrgangsstufen 10 – 13, Gruppenzahl max. 5 Teilnehmer, je Schule max. 2 Gruppen. Über die Zulassung entscheidet die Reihenfolge des Bewerbungseingangs. Die bei der Anmeldung namentlich genannten SchülerInnen sind verbindlich und können später nicht mehr gegen andere Teilnehmer ausgetauscht werden.

Verpflichtung der Lehrer
Aufsicht über das Projekt, Einhaltung der Wettbewerbsregeln, fristgerechte Fertigstellung und Abgabe des Krans, Einhaltung der Termine.

Die Sieger
werden von einer Jury des Departments Bauingenieurwesen ermittelt. Zur Feststellung der Traglasten wird am Tag der Entscheidung eine Prüfeinrichtung des Lehrstuhls für Wasserbau und Hydromechanik eingesetzt: Mit einem ausfahrbaren Hydraulikzylinder wird die maximale Traglast des Krans ermittelt. Dazu wird am Kranhaken gezogen bis der Kran zusammenbricht. Sieger ist die Gruppe, die die höchste Gesamtpunktzahl erreicht. Alle Teilnehmer sind herzlich eingeladen.

Preise
Jede(r) TeilnehmerIn erhält eine Urkunde und einen Sachpreis.

  1. Preis: Geldpreis in Höhe von 150 €
  2. Preis: Geldpreis in Höhe von 100 €
  3. Preis: Geldpreis in Höhe von 50 €
    Einen Sonderpreis erhält die Gruppe, deren vorherige Schätzung am nächsten an der gemessenen Traglast. ihres Krans (in Gramm) liegt. Gestiftet werden die Preise vom Förderverein für Architektur und Bauingenieurwesen an der Universität Siegen.

Termine
Anmeldung bis: 02. Dezember 2024
Versand Aufgabe und Material: 09. Dezember 2024
Abgabe der Krane: 17. Februar 2025
Tag der Entscheidung: 21. Februar 2024, 9.30 Uhr
Universität Siegen, Campus Paul-Bonatz-Straße 9-11, 57076 Siegen, Raum PB-I 001

Wenn Sie bereit sind, für diese Challenge, melden Sie sich an bis zum 02. Dezember 2024 unter department@bau.uni-siegen.de. Wir freuen uns auf Euch/Sie.

Weitere Informationen gibt es hier.

Aktualisiert um 14:31 am 21. November 2024 von Thomas Reppel

Das wunderbare Weihnachtslabor

Weihnachtsvorlesung mit chemischen Experimenten am 06.12.2024, 16:00 Uhr, an der Universität Siegen

Weihnachten ist auch ein Fest der Farben und des Lichts, die wesentlich zum wohligen Ambiente der Adventszeit beitragen. Und diese weihnachtliche Farbenwelt wird maßgeblich von chemischen Eigenschaften und Prozessen bestimmt, die den besonderen Zauber der Weihnachtszeit überhaupt erst ermöglichen. Daher widmet sich die diesjährige Weihnachtsvorlesung an der Universität Siegen, moderiert von Prof. Dr. Anna McConnell, Prof. Dr. Michael Schmittel und Prof. Dr. Heiko Ihmels, Organische Chemie, einmal mehr kuriosen Experimenten mit beeindruckenden Feuer- und Lichteffekten. Dem Publikum wird ein farbenprächtiges Weihnachtslabor vorgestellt, und die zugrunde liegenden chemischen Prinzipien werden anschaulich erklärt.

Aktualisiert um 7:33 am 20. November 2024 von Thomas Reppel

MINToringSi-Programmabsolventen bekamen hilfreiche Business-Knigge-Tipps

„Wer grüßt wen zuerst?“, „Was ist beim Hand-schlag zu beachten?“, „Welche Macht hat der erste Eindruck?“ oder „Wie spreche ich Personen mit erworbenen, geerbten, durch Berufung oder Verteidigung erlangten Titeln an?“ – das sind nur einige der Themen, die Knigge-Trainerin Marion Ising im Hotel Pfeffermühle in Siegen angesprochen hat. Zum Abschluss des Coaching-Programms „MINToringSi – Studierende und Doktoranden begleiten Schülerinnen und Schüler auf ihrem Weg in ein MINT-Studium“ hatten die Teilnehmenden des Jahrgangs 2021 dieses intensive Business-Knigge-Seminar durchlaufen. Knigge-Trainerin Marion Ising gab den Teilnehmenden während des Seminars und beim anschließenden moderierten Knigge-Dinner professionelle Tipps und sorgte für viele Aha-Erlebnisse. Dabei stand das Thema Sozialkompetenz in allen Bereichen im Vordergrund. „Blickkontakt ist nicht nur im persönlichen Gespräch wichtig, sondern auch bei der zunehmenden Anzahl von Online-Meetings, in denen die Gesichter oftmals in einer unnatürlichen Größe präsentiert werden“, ist sich die Referentin Marion Ising sicher.

„Die Gelegenheit, Unsicherheiten z.B. bei der Begrüßung, dem Business-Essen oder auch dem häufig gefürchteten Small-Talk auszuräumen und eine professionelle Anleitung zu bekommen, war für die Programmteilnehmenden eine wertvolle Vorbereitung für den Einstieg ins Berufsleben“, betont Julia Förster, die das Programm für die Arbeitgeberverbände Siegen-Wittgenstein betreut. Im Rahmen des MINToringSi-Programms organisieren die MINToren immer wieder Veranstaltungen mit Themenschwerpunkten, die die Teilneh-menden auf das Berufs- und Studienleben vorbereiten. „Dabei ist es uns wichtig, dass die Studierenden einen Mehrwert aus der Teilnahme ziehen und das Programm begeistert abschließen“, sagt Dr. Thomas Reppel MINToringSi-Programmkoordinator seitens der Universität Siegen.

Nach dem theoretischen Teil konnten die Teilnehmenden selbst erleben, wie ein Sektempfang – mit dem häufig gefürchteten Smalltalk – professionell gemeistert wird. Dabei haben sie erfahren, wie beispielsweise das Glas stilvoll am Stiel gefasst wird oder wie verfahren wird, wenn gleichzeitig noch mit Lachs oder Camembert belegte Canapés hinzukommen.

Im Anschluss daran wurden die Teilnehmenden beim moderierten Business-Essen nicht nur kulinarisch verwöhnt, sondern sie haben in lockerer Atmosphäre gelernt, die Tücken eines gesellschaftlichen Banketts geschickt zu meistern. Während des Vier-Gänge-Menüs lernten die Teilnehmenden unter anderem die korrekte Anordnung und Verwendung des Bestecks. „Bei der Menüauswahl wurde schon im Vorfeld darauf geachtet, dass es Gänge gibt, bei denen ein Abenteuereffekt entsteht“, erläutert Knigge-Trainerin Marion Ising. Aus diesem Grund gab es unter anderem eine Curry-Zitronengras-Suppe mit gebratener Riesengarnele und als Hauptgang ein in der Papillote gegartes Forellenfilet. Abgerundet wurde das Menü mit hausgemachten Mousse von der dunklen Schokolade.

Nach dem Business-Knigge-Seminar zogen die beiden Programmbetreuer Dr. Thomas Reppel und Julia Förster ein positives Fazit: „Die Teilnehmenden sind mit dem Business-Knigge nun über die aktuellen Umgangsformen 2024 informiert und profitieren von einem sicheren und stilbewussten Auftreten im beruflichen Alltag.“ „Während des Seminars waren Fehler und Unsicherheiten bei den Teilnehmenden erlaubt. Jetzt sind alle Teilnehmenden des Knigge-Kurses für den Ernstfall vorbereitet“, ergänzte Marion Ising, die in-zwischen schon mehrere MINToringSi-Jahrgänge kennengelernt hat. „Seit sechs Jahren vertrauen wir schon auf die Expertise von Knigge-Trainerin Marion Ising“, sagen die beiden Programmkoordinatoren Dr. Thomas Reppel und Julia Förster stolz.

Text: MINToringSi/Julia Förster; Fotos: MINToringSi/Anna-Lena Dreisbach

Aktualisiert um 12:37 am 6. November 2024 von Thomas Reppel

CERN wird 70 Jahre alt – Uni Siegen feiert mit

Das weltgrößte Teilchenphysik-Labor CERN feiert 70-jähriges Jubiläum. Zu diesem Anlass lädt das Department Physik der Universität Siegen Schüler*innen zu einem Thementag ein und richtet einen Poster- und Videowettbewerb aus. Der Hauptgewinn: eine Reise an das CERN Labor nach Genf.

Es ist das Epizentrum bahnbrechender Entdeckungen und gleichzeitig das größte Teilchenphysik-Laboratorium der Welt: In diesem Jahr feiert das Schweizer CERN in Genf sein 70-jähriges Bestehen. Anlässlich dieses Meilensteins feiert die Universität Siegen unter dem Motto CERN@70 mit.

Am Freitag, 20. September 2024, lädt das Center for Particle Physics Siegen des Departments Physik der Universität Siegen Schüler*innen der Oberstufe und ihre Lehrkräfte zu einem Thementag rund um das CERN und dessen Forschungshöhepunkte ein. Das Programm findet von 9 bis 12.30 Uhr im Hörsaal des Emmy-Noether-Campus ENC D-114 (Walter-Flex-Straße 3, Siegen) statt. Neben einer thematischen Einführung durch Prof. Dr. Alexander Lenz und Siegener Wissenschaftlern zu aktuellen Themen Elementarteilchenphysik wird es einen virtuellen Vortrag hochkarätiger CERN-Forscher geben.

Wem ein virtuelles Kennenlernen des Forschungslabors nicht reicht, für den hat das Department Physik eine besondere Überraschung: einen Poster- und Kurzvideowettbewerb für Schüler*innen der Oberstufe. Daran können Gruppen mit bis zu vier Schüler*innen teilnehmen und ein Thema des CERN-Forschungslabors präsentieren. Die Ergebnisse werden am Thementag im Hörsaal ab 9.15 Uhr gezeigt, die Siegerehrung findet gegen 12.15 Uhr statt. Als Hauptgewinn winkt für die Siegergruppe eine Reise zum CERN nach Genf inklusive Führungen durch das Labor. Darüber hinaus gibt es weitere spannende Preise zu gewinnen.

Die Teilnahme an CERN@70 an der Uni Siegen ist kostenlos – für gratis Getränke und Snacks ist gesorgt. Während der Veranstaltung werden außerdem Spiele für die Schüler*innen angeboten.

Fragen und Anmeldungen zum Wettbewerb nimmt Department-Sprecher Prof. Dr. Alexander Lenz per
E-Mail entgegen: alexander.lenz@uni-siegen.de.

Themenvorschläge des Departments Physik für Plakate oder Kurzvideos:

  • CERNs Reise durch die Zeit: 70 Jahre wissenschaftliche Durchbrüche
  • CERN im Jahr 2094: Wie wird die Zukunft der Teilchenphysik aussehen?
  • Das größte Experiment der Welt: Ein Blick ins Innere des Large Hadron Colliders
  • Die Geburt des Universums: Wie CERN den Urknall erforscht
  • Antimaterie: Von Science-Fiction zur wissenschaftlichen Realität
  • Das Rätsel der Dunklen Materie: Was wir bisher wissen
  • Das Higgs-Boson: Der Schlüssel zum Verständnis der Masse
  • CERN und das Internet: Wie die Teilchenphysik die Kommunikation revolutionierte
  • Teilchenbeschleuniger: Von Grundlagenforschung zu medizinischen Behandlungen
  • Frauen in der Teilchenphysik: Pionierinnen bei CERN
  • CERNs globaler Einfluss: Wissenschaft ohne Grenzen

Weitere Informationen finden Sie hier.

Aktualisiert um 6:31 am 28. August 2024 von Thomas Reppel